Sehr geehrte Gottesdienstbesucher,

liebe Angehörige unserer Pfarrei St. Vinzenz von Paul,


 


aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus sind auch kirchlicherseits viele Fragen aufgetaucht, wie wir als Kirche damit verantwortlich umgehen und so mithelfen, die weitere Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und damit auch die am meisten gefährdete Personengruppe zu schützen.


Unser H.H. Generalvikar Prälat Michael Fuchs vom Bistum Regensburg hat uns Pfarrern die folgenden Hinweise (vom 16. März bis zum 19. April 2020) mit auf den Weg gegeben, die ich als Ortspfarrer Ihnen mit auf den Weg geben möchte und die auch bei uns alle umgesetzt werden. Sie finden alle neuesten Anweisungen des Generalvikars mit den entsprechenden Punkten unterhalb aufgelistet.

 

Für uns als Pfarrgemeinde St. Vinzenz von Paul heißt das, dass sämtliche Veranstaltungen ausfallen müssen!

 

  • Alle Werktags- und Sonntagsmessen bis einschl. Ostern (!) finden ohne Öffentlichkeit, d.h. ohne Gläubige statt! (18.03.2020). DIe Priester beten im Namen der ganzen Gemeinde und persolvieren die im Pfarrbrief angenommene Messintention!

  • Die Kirchen sind - nach Maßgabe des Bistums Regensburg vom 16.03.2020 und 18.03.2020  - zum stillen Gebet geöffnet. Mit dem Beschluss der Bundeskanzlerin vom 16.03.2020, 18.00 Uhr sind "alle Zusammenkünfte in Kirchen verboten"!
  • Im Hinblick auf den Infektionsschutz, bitten wir Abstand (2 Meter) zu Ihrem Banknachbarn zu halten und sich gleichmäßig auf die Kirchenbänke zu verteilen, auch die vorderen Bänke zu nutzen.
  • Im Sinne des Infektionsschutzes ist unser Gotteslob aus der Kirche genommen, wir bitten Sie darum, Ihr eigenes Gotteslob von Zuhause mitzubringen!
  • Beichtgespräche sind - unter Einhaltung der vorgeschriebenen hygienischen Maßnahmen - nach telefonischer Anmeldung beim Herrn Pfarrer möglich!
  • Das Pfarrheim bleibt vorerst bis zum 19.04.2020 geschlossen. Ein Betrieb kann nicht stattfinden.

  • Alle Veranstaltungen zur Vorbereitung der Erstkommunion (Katechesen und Bastelaktionen) entfallen; ebenso auch der Termin für die Erst-Kommunionfeier im Mai wird verschoben ! 


 Bitte haben Sie Verständnis, dass weitere Anweisungen oder Regelungen sich auch zeitnah ändern können.

Wir versuchen Sie auf dem neusten Stand zu halten und bitten herzlich um Geduld. Bitte bewahren Sie die nötige Ruhe - und bleiben wir umso mehr verbunden im Gebet und geborgen beim Herrn und Seiner Mutter.

Mit meinen priesterlichen Segenswünschen,


Ihr Pfarrer David Golka

 


3. Anweisung unseres H.H. Generalvikars vom 18.03.2020


am vergangenen Montag habe ich angekündigt, dass heute noch weitere Regelungen kommen. Zuerst möchte ich bei allen ein großes Dankeschön sagen für die Geduld und die Bereitschaft, diesen schweren Weg gemeinsam zu gehen, und für viele Anregungen und Ideen.

Zunächst ein grundsätzlicher Punkt:

Bitte nehmen Sie die Anordnungen der letzten Tage ernst. Ich bekomme mit, dass bisweilen noch ein großes Requiem, ein prächtiges Jubiläum oder Messen in Privathäusern gefeiert werden. Den Schmerz über die Einschränkungen und die gefühlte Widersprüchlichkeit zu vielen kirchlichen Wesenseigenschaften („Sammeln und Senden“, „Begegnungsräume schaffen“, „Gemeinschaft mit Gott und der Menschen untereinander fördern“, usw.) kann ich sehr gut nachvollziehen. Dieser Schmerz ist ein gutes Zeichen des katholischen Empfindens. Aber es hilft nichts: Vieles ist derzeit einfach nicht möglich. Zu viele menschliche Begegnungen sind eine Gefahr, nicht nur und gar nicht in erster Linie für den Pfarrer oder die Gemeindereferentin, sondern für die gefährdeten Personen, denen wir oder andere die Viren weitertragen könnten. Wenn es nicht gelingt, die Verbreitung des Virus wesentlich zu verlangsamen, können unsere Gesundheitssysteme die Zahl von Patienten nicht mehr bewältigen und die Ärzte und Hilfskräfte kämen in sehr tragische Entscheidungszwänge, wie wir sie von Italien hören.
Daher bitte ich in dieser Ausnahmesituation eindringlich, aus Rücksicht und Verantwortung für diese gefährdeten Gruppen und für alle Mitmenschen, die möglicherweise krank werden, die Einschränkungen anzunehmen und umzusetzen.

Gleichzeitig streichen wir nicht einfach alles auf Null, ganz im Gegenteil: Gerade in solchen Notzeiten sind wir Kirche und handeln als Christen, suchen und vertiefen verantwortbare Formen des christlichen Gebets und der geistlichen Gemeinschaft, der gegenseitigen Hilfe und der Begegnung mit Gott: Die Priester feiern die Messe, wenn auch physisch fast allein, aber für alle Gläubigen und geistlich mit ihnen. Wir beten das Stundengebet als Gebet des Volkes Gottes und tun dies – im Geiste – mit den Gläubigen. Wir halten die Kirchen offen und laden zum persönlichen Gebet. Wir versorgen die Leute nach Möglichkeit mit Gebetsanregungen, legen Gebetszettel auf, usw. Manche Pfarreien kopieren die Schrifttexte des Sonntags. Hier zeigt sich, was uns wichtig ist und wie wir mit dem Blick auf den Gekreuzigten in dieser ganz außergewöhnlichen Österlichen Bußzeit verantwortlich handeln.

Nun zu einigen konkreten Punkten:

1. Nach den verschärften bundesweiten Bestimmungen, wonach „Zusammenkünfte in Kirchen …“ verboten sind, gilt für die Sonntagsmesse ebenso wie für die Werktagsmesse:
In jeder Pfarrei – bzw. bei Pfarreiengemeinschaften in jeder Pfarreiengemeinschaft - findet eine Messe statt, aber ohne Öffentlichkeit. Der Priester feiert sie ggf. mit dem Kaplan/Pfarrvikar/Ruheständler, mit Diakon, Pastoralreferenten, Gemeindereferentin, Organist, und/ oder Mesner, die das Kirchenvolk repräsentieren. Darüber hinaus können keine weiteren Personen anwesend sein, auch keine Ministranten/-innen.
In der Allgemeinen Einführung ins Messbuch (AEM) ist in den Nummer 209 – 231 Nützliches zur „Messe ohne Gemeinde“ gesagt.
Der Mesner läutet die Glocken der Kirche zu Beginn und zur Wandlung. Die übrigen Gläubigen der Pfarrei/Pfarreiengemeinschaft wissen dabei um die Stunde der Messe und hören die Glocken, die vor Beginn zum gleichzeitigen Gebet zuhause einladen und dann auch auf die Wandlung hinweisen.

2. Die Gläubigen sind eingeladen, die Messe in den Medien mitzufeiern. Die Messe im Regensburger Dom wird sonntäglich um 10 Uhr per Internet-Lifestream (www.bistum-regensburg.de) übertragen. Am kommenden Vierten Fastensonntag wird unser Bischof Rudolf Voderholzer der im Internet übertragenen Eucharistie im Dom vorstehen und auch predigen. Täglich wird über www.domradio.de und Rado Horeb die Feier der Messe übertragen. Bitte geben Sie das in der Pfarrei weiter.

3. Für den 5. Fastensonntag möchte sich Bischof Rudolf Voderholzer mit einem Hirtenwort an die Gläubigen richten. Das Hirtenwort geht Ihnen rechtzeitig zur möglichen Kopie und Verteilung in der Pfarrei zu und wird im Internet angeboten.

4. Für die Osterliturgie gilt ebenso, was oben für die Werktags- und Sonntagsliturgie gesagt wurde: Wir feiern sie, aber nicht öffentlich, die Gläubigen beten zuhause mit. Nähere Hinweise erhalten Sie nächste Woche.

5. Bezüglich der Beichtmöglichkeiten wurden wir inzwischen darauf hingewiesen, dass wegen der großen Gefahr von Virenübertragungen Beichten im Beichtstuhl nicht möglich sind. Auch hier geht es weniger um den Beichtpriester als um die Beichtenden, die an einem Platz niederknien, wo die Plastikfolie oder an der glatten Oberflächen vorher von möglicherweise Infizierten kontaminiert sein könnte.
Im Dom versuchen wir es in einer Weise, die vielleicht auch in den Pfarreien in der einen oder anderen Weise umgesetzt werden kann: Wir bieten die Beichte im Dom an, lassen uns vom Schreiner eine Trennwand (Gestell) aus Holz mit Lamellen machen, die zwischen Beichtpriester und Pönitent steht, wobei beide mindestens 1,5 Meter Abstand halten und auf zwei Stühlen sitzen (keine Kniemöglichkeit). Das Holzgitter ist wichtig für die Möglichkeit der anonymen Beichte.
Bitte suchen Sie selbst einen praktikablen Weg, die Beichte in der Kirche auf die eine oder andere Weise möglich zu machen, unter Beachtung der obigen Einschränkungen und Gefahren, also nicht im Beichtstuhl, aber in der Kirche an einer diskreten Stelle, gut durchlüftet und häufig gereinigt und mit dem nötigen Abstand. Die Versöhnung mit Gott in der Beichte ist ein großes Ostergeschenk, das wir den Gläubigen nicht vorenthalten sollten.

6. Dreimal täglich lädt die Kirchenglocke zum Gebet des Engel des Herrn. Das Stundengebet ist eine schöne Form des persönlichen und geistlich gemeinsamen Gebetes, die auch im Gotteslob und mit einer Stundenbuch-App angeboten wird. Bitte weisen Sie die Gläubigen auf dieses private Gebet hin. Auf unserer Homepage finden Sie ab heute eine Schaltfläche, die auf Hilfestellungen und Anregungen für das persönliche Gebet hinweist (die auch dieser E-Mail anhängen). Vielleicht informieren Sie die Gläubigen, dass das Gotteslob bei geschlossenen Geschäften trotzdem online bestellbar ist.

7. Manche Pfarrer fragen an, was sie mit den Messintentionen tun sollen, wenn die damit verbundenen Familien nicht zur Messe kommen können. Für die Werktagsmessen können sich die Familien/Angehörigen im Gebet von zuhause aus mit der Eucharistie verbinden, die Messintentionen würde also am geplanten Termin bleiben. Eine zweite Möglichkeit ist, die Intention zu verschieben auf die Zeit ohne Einschränkung. Eine dritte Möglichkeit, die Intentionen nach Rücksprache mit dem Einzahler des Stipendiums an die Diözese zur Weitergabe zu schicken.
Zur Sonntagsmesse: Wenn der Pfarrer am Sonntag nur eine Messe feiert, ist diese Messe nach den allgemeinen Regeln „für die Gemeinde“ zu persolvieren, kann also keine weiteren Intentionen haben.

8. Inzwischen höre ich aus einigen Pfarreien, dass sich regelrechte Hilfsnetze für ältere und kranke Menschen gebildet haben, Menschen, die nachfragen, einkaufen und sich kümmern, alles unter Beachtung der bekannten Einschränkungen. Viele seelsorgliche und begleitende Kontakte laufen inzwischen übers Telefon, sogar über Telefonkonferenzen, viel Organisation und Information funktioniert übers Internet: unsichtbare, aber sehr spürbare und helfende Netze.
Die Beratungsdienste von Caritas und Katholischer Jugendfürsorge gehen weiter, wenn auch auf telefonischem oder elektronischem Weg. Dies ist gerade für die Menschen wichtig, die in eine Notsituation kommen und Beratung suchen. Dies gilt ebenso für die Telefonseelsorge. Bitte geben Sie die entsprechenden Telefonnummern weiter.
Der Diözesancaritasverband wird auf seiner Internetseite in Kürze einige Ideen veröffentlichen, wie wir in diesen Notzeiten ein Herz und ein Auge für die Schwachen und Schwächsten haben können, damit niemand durchs Raster fällt.

9. Vergessen wir bei allem nicht: Diese Notsituation wird vorübergehen. Dann können wir in Freiheit und Freude Dank sagen für Gottes Nähe in dieser schweren Zeit und ein Fest feiern. Diese Perspektive und diese Hoffnung ist für uns wie für alle Gläubigen wichtig. Nochmals vielen Dank für alle Mühe und alles Zusammenhalten in dieser Zeit der Not, die gleichzeitig eine Zeit der Gnade ist.



2. Anweisung unseres H.H. Generalvikars vom 16.03.2020


Heute (16.03.2020) hat der bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder den Katastrophenfall ausgerufen und dabei unter Anderem alle Veranstaltungen untersagt.

Wir haben heute mittag in einem großen Kreis über die möglichen Folgen für das kirchliche Leben in unserer Diözese beraten. Dazu sind wir in Fortschreibung der Ihnen zugesandten Punkte vom vergangenen Freitag zu den folgenden Ergebnissen gelangt, die ich hiermit ab sofort bis auf Weiteres anordne:

1. Werktagsgottesdienste: Sie sollen weiterhin stattfinden, jedoch nur noch ohne Öffentlichkeit. Die Priester beten im Namen der ganzen Gemeinde, dies sollten die Gläubigen auch wissen. Aber die Priester müssen es ohne Öffentlichkeit tun, d.h. vor der Öffnung der Kirche im Beisein evtl. des Mesners oder einer Lektorin.

2. Sonntagsmesse und Österliche Tage: Dazu ergeht am Mittwoch noch eine Anordnung.

3. Die Kirchen bleiben offen. Bitte laden Sie die Gläubigen ein zum persönlichen und stillen Gebet vor dem Tabernakel, zum Entzünden einer Kerze, zum tröstlichen Verweilen im Haus Gottes.

4. Eine kirchliche Beisetzung/Beerdigung kann nur im engsten Familienkreis ohne öffentliche Einladung stattfinden. Am selben Tag kann der Priester bei seiner Messe (ohne Öffentlichkeit, auch ohne Angehörige) diese Messe als Requiem für den Verstorbenen / die Verstorbene feiern, nach der Zeit dieser Einschränkungen sollte dann ein gemeinsames Requiem für alle in dieser Zeit Verstorbenen oder mehrere nachgeholte Requien gefeiert werden.

5. Trauungen könnten derzeit nur als liturgische Feier des Priesters/Diakons mit Brautleuten und den beiden Trauzeugen stattfinden. Dies bedeutet, dass wohl die allermeisten Trauungen verschoben werden müssen.

6. Taufen könnten ebenfalls nur als Einzeltaufe im engsten Kreis, d.h. mit Täufling, Eltern, Geschwistern und Paten stattfinden. Dies bedeutet, dass wohl die allermeisten Taufen verschoben werden müssen. Ein Nottaufe ist unter den üblichen Bedingungen immer möglich.

7. Die Internetseite www.ignatius.de bietet verschiedene Anregungen für Hausandachten. Für Hausandachten, Fürbitten, Gebete usw. werden in den kommenden Tagen noch Ideen und Anregungen versandt. Die Streaming-Dienste über das Internet aus dem Dom sowie weitere zahlreiche Möglichkeiten der Gottesdienstteilnahme in TV, Radio und Internet bleiben bestehen und sollten reichlich genutzt werden. Laden wir die Gläubigen ein, zuhause vor dem Kreuz oder vor einem Marienbild gerade in dieser Zeit zu beten und zu singen und die modernen Medien zu nutzen.



1. Anweisung des Schreibens unseres H.H. Generalvikars vom 13.03.2020:


"Grundsätzlich wollen wir mit Gottvertrauen und Kreativität auf diese Herausforderungen reagieren und alles tun, um die staatlichen Vorschriften und Empfehlungen einzuhalten, indem wir nicht unbedingt nötige Veranstaltungen absagen. Gleichzeitig wollen wir die Kirchen offen- und das sakramentale Leben der Kirche möglichst aufrechterhalten und uns in diesen Zeiten im Gebet geistig eng verbinden.


Im Folgenden werden vorerst für die Zeit vom 16. März bis zum 19. April 2020 einige Anordnungen erlassen und Empfehlungen gegeben. Diese gelten unter den derzeitigen staatlichen und kirchlichen Vorgaben und werden in den nächsten Wochen ggf. ergänzt und angepasst.

Konkret bedeutet dies:


1. Sonntagsmesse:

Es werden keine Messen abgesagt. Sie sollen jedoch auf Grund der staatlichen Vorgaben jeweils nicht mehr als 100 Mitfeiernde haben. Die Gläubigen, die nicht zur Messe kommen können, sind gebeten, eine Zeit des Gebets zu halten (Hl. Schrift, Gotteslob) oder mit innerer Beteiligung einen Gottesdienst im Fernsehen, Radio oder beim Streaming-Gottesdienst aus dem Dom https://www.bistum-regensburg.de/  mitzufeiern. Die Gläubigen erfüllen durch eine Dispens unseres Diözesanbischofs Rudolf Voderholzer damit ihre Sonntagspflicht.


Zur Kommunionspendung wird dringend die Handkommunion empfohlen. Außerdem wird auf die Möglichkeit der Geistigen Kommunion und des Segens (Manualsegen des Priesters ohne Berührung, oder Segenswort des/der Kommunionhelfers/-in) hingewiesen.

Statt des Weihwasser-Nehmens am Weihwasserbecken wird empfohlen, beim Betreten der Kirche am leeren Weihwasserbecken innezuhalten und ein Kreuzzeichen zu machen.


2. Beichte:

Im Beichtstuhl sollte zwischen Beichtpriester und Beichtenden neben dem Gitter ein Textilvorhang oder eine Plastikfolie vorhanden sein. Beim Beichtgespräch ist wie bei allen anderen Begrüßungen auf das Reichen der Hand zu verzichten und bei der Lossprechung statt der Handauflegung das Ausbreiten der Hände vorzusehen. In jedem Fall ist auf Abstand (mind. 1 Meter), auf regelmäßige Reinigung der Oberflächen und auf häufige Lüftung zu achten.


3. Requiem:

Dieses Thema versuchen wir derzeit noch zu klären. Eventuell kann das Requiem nur mit einem engen Kreis (max. 100 Personen) gefeiert werden.


4. Firmung:

Die im oben genannten Zeitraum geplanten Firmungen finden nicht statt. Wie die Firmungen zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden können, muss noch geklärt werden.


5. Erstkommunion: Erstkommunionfeiern im oben genannten Zeitraum sind nicht möglich.


6. Krankenkommunion:

Die Krankenkommunion sowie die Wegzehrung für die Sterbenden ist – unter strenger Beachtung der hygienischen Vorschriften – sicherzustellen.


7. Die Kranken und die älteren Menschen:

Sie gehören zu der am meisten gefährdeten Gruppe – durch das Virus oder durch Vergessen-Werden. Papst Franziskus hat wiederholt aufgerufen, sich um diese Menschen gerade jetzt zu kümmern und ihnen – unter Beachtung der Abstands- und Hygienevorschriften – hingebungsvoll zu helfen und ihnen zu geben, was ihre geistige und körperliche Not lindert.


8. Gebet und offene Kirchen:

Die Kirchen sollten jetzt erst recht offen bleiben zum persönlichen Gebet.

Die Gläubigen sollen sich in dieser schwierigen Zeit besonders verbinden mit Gott und mit den Mitmenschen, besonders jenen, die in Not und in Krankheit sind, und jenen, die Verantwortung tragen. Das Gotteslob birgt viele Anregungen zum persönlichen Gebet.


9. Osterliturgie:

Auch für sie gilt zunächst grundsätzlich die Obergrenze von 100 Teilnehmern, Details sind aber noch zu klären. Hierzu wird es zu einem späteren Zeitpunkt noch konkretere Empfehlungen geben.


10. Chorproben:

sind abzusagen. Die musikalische Gestaltung der Liturgie wird sich für diese Zeit beschränken müssen und schlichter ausfallen.


11. Treffen, Vereinsfeiern, Sitzungen, Tischgruppen, Gruppenstunden, Versammlungen, Gruppenreisen, Ausflüge, Parteienverkehr im Pfarrbüro, auch Fortbildungen, Einkehrtage, usw.: Sie sind im Normalfall abzusagen bzw. auf spätere Zeit zu verschieben. Ausnahmen sollten Zusammenkünfte bilden, die für das organisatorische Zusammenwirken dringend nötig sind, z.B. eine Kirchenverwaltungssitzung zur Beschlussfassung in einer rechtlich erforderlichen Angelegenheit oder die nötigen Absprachen für die Österlichen Tage.


12. Die Liturgie im Dom

unterliegt denselben oben genannten Regeln. Die Kirchenmusik im Dom wird auf Grund der Schließung des Domspatzengymnasiums stark beschränkt sein. Stattfindende Gottesdienste werden per Livestream ins Internet übertragen und können von den Gläubigen von Zuhause aus mitgefeiert werden (https://www.bistum-regensburg.de).


13. Diözesane und andere überpfarrliche Veranstaltungen in der Diözese wurden größtenteils bereits abgesagt. Interne Besprechungen in direkter Begegnung finden nur statt, wenn sie zur Organisation der Abläufe unabdingbar sind oder wenn sie per Telefon oder Internet nicht ablaufen können.


14 Arbeitsrechtliche Regelungen für Eltern, die diözesane Angestellte sind und die von Schul- und Kita-Schließungen betroffen sind, werden diesen in einer gesonderten Mail zugesandt. Den Kirchenstiftungen als eigenständige Arbeitgeber wird dringend empfohlen, sich diesen Regelungen anzuschließen.


15. Der Blick über den Kirchturm hinaus: Bei allen derzeitigen Schwierigkeiten wegen des Corona-Virus sollten wir den geistlichen Sinn der Fastenzeit nicht übersehen und die Armen und die Notleidenden in der Welt durch unser Fastenopfer (z.B. Misereor) unterstützen.

 
 
 
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